Neva Masquarade

Die Neva Masquarade stammt, wie auch ihre "Schwester" die sibierische Katze, aus Rußland. Naturrassenliebhaber haben in der Neva Masquarade die einmalige Chance sowohl Maskenkatze als auch Waldkatze miteinander vereint zu haben.   Als Maskenkatze haben alle Neva Masquarade grundsätzlich blaue Augen und eine helle Körperfarbe, von der sich die dunklen Stellen, die sog. Points, der kälteren Körperpartien, wie Gesicht, Ohren, Schwanz und Beine absetzen. Die Neva, wie sie meist kurz genannt wird, ist eine natürlich entstandene Halblanghaarkatze mit Unterwolle.  Wie bei allen Semilanghaarrassen wartet sie mit jahreszeitlich verändertem Fellvolumen auf. Im Winter ist das Fell deutlich länger als im Sommer. In der kalten Jahreszeit tragen die Nevas einen Kragen, üppiges Körperfell und der Schwanz ist stark behaart und buschig. Wird es im Frühjahr wärmer, ziehen sie sich auch etwas leichter an. Dann ist der Kragen deutlich geringer und nur noch am Schwanz läßt sich erkennen, daß man eine Halblanghaarkatze vor sich hat. Das Fell neigt von Natur aus nicht zum Verfilzen und ist daher sehr pflegeleicht. Ein einmaliges Kämmen oder Bürsten pro Woche reicht völlig aus. Es sind eben noch  Naturburschen, die sich ihr Fell auch noch alleine pflegen können. Die Neva Masquarade wurde erst nach dem Fall des "eisernen Vorhang" bei uns in Deutschland eingeführt, dies ist auch der Grund warum die Rasse bei uns noch relativ unbekannt ist. Vielleicht ist es auch ganz gut so, schließlich ist sie durch die relativ kurze Zuchtgeschichte noch gesund und ohne optische Extreme.