Korat

Sie ist nach der Provinz Korat in ihrer Heimat Thailand benannt worden. Ihr ursprünglicher Name lautet Si-Sawat, weil ihre Fellfarbe ein Symbol für Glück ist. Si bedeutet im Thailändischen Farbe und Sawat steht für Glück und Wohlstand. Die Tiere genießen auch heute noch einen so hohen Stellenwert, daß mit ihnen nicht gehandelt wird, sondern sie nur an hochgeschätzte Personen verschenkt werden. Sie sind als Glücksbringer ein traditionelles Hochzeitsgeschenk. Bereits 1896 war die Korat in Großbritannien auf Ausstellungen zu sehen. Allerdings wurde sie als blaue Siamesin betitelt. Sie führte lange Zeit in Züchterkreisen ein Schattendasein, weil sie als Mischung aus Siam und blauer Kurzhaarkatze (Burma) abgewertet wurde. So erhielt sie erst 1975 vom britischen GCCF den Championstatus. In den USA, wo sie erst seit 1959 vertreten sind, wurden sie bereits 1966 als Rasse anerkannt. Mangels fehlender Fremdeinkreuzung hat sich der ursprüngliche Typ dieser Rasse kaum verändert. Die Korat gilt als ausdauernd, intelligent, aufmerksam und scharfsinnig. Für Ihr gutmütiges, geselliges und anhängliches Wesen ist sie bekannt. Die sanfte und ruhige Katze ist eine ideale Wohnungskatze und auch sehr gut für Kinder geeignet. Ihr Fell ist absolut pflegeleicht. Aufgrund des fehlenden Unterfells ist sie für Freilauf - insbesondere bei niedrigen Temperaturen - weniger geeignet.